Amyloidose

Die Amyloidose ist eine seltene Erkrankung, bei der sich fehlgefaltete Eiweiße im Körper ablagern. Diese Seite beschreibt vor allem die AL-Amyloidose im Zusammenhang mit hämatologischen Erkrankungen und gibt Ihnen einen ersten, kurz erklärten Überblick.

Was ist eine Amyloidose?

Bei einer Amyloidose lagern sich fehlgefaltete Eiweiße, das sogenannte , in Geweben und Organen ab. Bei der stammen diese Eiweiße aus entarteten Plasmazellen des Knochenmarks. Die Ablagerungen können die Funktion verschiedener Organe beeinträchtigen.

Häufige Symptome

Mögliche Anzeichen können sein:

  • Anhaltende Müdigkeit
  • Wassereinlagerungen, etwa in den Beinen
  • Kurzatmigkeit
  • Taubheitsgefühle oder Kribbeln

Diese Beschwerden können auch andere Ursachen haben. Bei anhaltenden Symptomen sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach der Form der Amyloidose, den beteiligten Organen und Ihrer individuellen Situation. Bei der AL-Amyloidose zielen die Therapien darauf ab, die Bildung der auslösenden Eiweiße zu verringern; hinzu kommen unterstützende Maßnahmen für die betroffenen Organe. Der Behandlungsplan wird von Ihrem Behandlungsteam individuell festgelegt.

Warum klinische Studien wichtig sind

Klinische Studien tragen dazu bei, Behandlungen weiterzuentwickeln und zu verbessern. Gerade bei selteneren Erkrankungen wie der Amyloidose können sie neue Optionen eröffnen. Aktuelle klinische Studien zu dieser Erkrankung finden Sie weiter unten aufgelistet.

Diese Informationen ersetzen kein Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.