Cyclophosphamid zur Senkung von Komplikationen nach haploidenter Stammzelltransplantation
Ist ein Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) unter der Standardtherapie nicht kontrollierbar (refraktär), kann eine Transplantation von Stammzellen passender Spender*innen empfohlen werden. Bei einer sogenannten haploidenten Stammzelltransplantation ist die immunologische Ähnlichkeit zwischen Spender*in und Empfänger*in geringer und es können Abstoßreaktionen als Komplikation der Transplantation auftreten. Dieses Risiko könnte möglicherweise durch eine hochdosierte Gabe des Medikaments Cyclophosphamid verringert werden. Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob hochdosiertes Cyclophosphamid nach einer haploidenten Stammzelltransplantation die krankheitsfreie Überlebenszeit verlängern und das Risiko für Abstoßungsreaktionen senken kann. Frauen und Männer im Alter von 18 - 65 Jahren mit rezidiviertem oder refraktärem NHL, die eine haploidente allogene Stammzelltransplantation erhalten, können an dieser Studie teilnehmen.
18–65 Jahre · Rezidiv / refraktär · Phase II
