„Ich habe einfach gefragt“ – wie Herr K. seine Studie fand
Ein Erfahrungsbericht über das erste Gespräch mit dem Onkologen und die Wochen danach.

Herr K. ist 64, Rentner, und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Augsburg. Vor zwei Jahren erhielt er die Diagnose eines follikulären Lymphoms. Als die Erkrankung nach der ersten Behandlung zurückkam, stellte sich die Frage nach den nächsten Schritten.
„Ich wusste gar nicht, dass ich fragen darf“
„Mein Onkologe hat die Optionen aufgezählt: eine weitere Chemotherapie oder eine Antikörpertherapie. Von Studien war zunächst keine Rede“, erzählt Herr K. Seine Tochter hatte auf studiefinden.de eine Studie gefunden, die zu seiner Situation passte. „Ich habe den Ausdruck einfach mit in die Sprechstunde genommen und gefragt.“
Das Gespräch
Der Onkologe kannte die Studie und nahm Kontakt mit dem Studienzentrum in München auf. Zwei Wochen später saß Herr K. beim Aufklärungsgespräch. „Das dauerte über eine Stunde. Ich konnte alles fragen, auch die Sachen, die mir peinlich waren.“
Die Wochen danach
Auf das Screening folgte die Zusage. Seit vier Monaten nimmt Herr K. an der Studie teil und fährt alle drei Wochen nach München. „Der Aufwand ist größer als bei einer Behandlung vor Ort. Aber ich fühle mich gut betreut, und ich weiß genau, was passiert.“
Sein Rat an andere: „Fragen kostet nichts. Und wenn die Studie nicht passt, hat man trotzdem ein gutes Gespräch gehabt.“
Diese Informationen ersetzen kein Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
